STAFFEL 2 - PERSPEKTIVWECHSEL - mit Katrin Ramsl-Späth

Shownotes

Wie verändert KI die Arbeitswelt? Welche Rolle spielen Robotik, humanoide Roboter und Automatisierung im Handwerk? Und was brauchen Unternehmen und Menschen, um für die Zukunft gerüstet zu sein?

Susanne Kremeier spricht in dieser Folge von PERSPEKTIVWECHSEL mit Katrin Ramsl-Späth, geschäftsführende Gesellschafterin eines mittelständischen Maschinenbau- und Handwerksbetriebs, über Zukunftstechnologien, Fachkräftemangel, Bildung, Unternehmertum und den Wandel der Arbeitswelt.

Im Mittelpunkt steht die Frage: Was bleibt dem Menschen, wenn Maschinen immer mehr können? Es geht um Kreativität, Erfahrung, kritisches Denken, Eigenverantwortung und die Fähigkeit, Neues auszuprobieren. Aber auch um die nächste Generation: Wie müssen Kinder und Jugendliche lernen, damit sie KI und Robotik nicht einfach nutzen, sondern ihre Zukunft aktiv mitgestalten können? Ein Gespräch über KI, Robotik, Automatisierung, Maschinenbau, Mittelstand, Zukunft der Arbeit, Bildung und gesellschaftlichen Wandel – mit einem überraschend positiven Blick auf das, was vor uns liegt.

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Transkript anzeigen

00:00:08: Einen wunderschönen guten Tag.

00:00:10: Mein Name ist Susanne Kremeyer von People and Results, ich bin Zukunftsgestalterin und unterstütze und begleite Unternehmen dabei sicherzustellen dass sie in den nächsten zwanzig dreißig Jahren noch genauso relevant und erfolgreich sind wie heute!

00:00:24: Heute führe ich ein Zukunftsgespräch mit Frau Ramselt Spät.

00:00:30: Das eröffnet einen Reigen von Zukunftsgesprächen mit Gesprächspartnern, die ähnlich wie ich sich gerne Gedanken darüber machen, wie die Welt in zwanzig bis dreißig Jahren aussehen kann und was wir als Menschen- und Unternehmer da tun können um das positiv zu gestalten.

00:00:46: Frau Ramse spät herzlich willkommen!

00:00:48: Ich freue mich mit Ihnen in Austausch zu gehen.

00:00:52: Hallo.

00:00:52: Ja, vielen Dank für die Einladung.

00:00:55: Freut mich aus, ich finde es spannend, mich über dieses Thema auszutauschen.

00:00:59: Vielleicht kurz zu mir?

00:01:00: Mein Name ist Katrin Ramses-Spät und ich bin Geschäftsführende Gesellschafterin der CSP GmbH.

00:01:07: Gehören aber auch noch zwei Trostefirmen dazu – die LSP und die MeditronenGmbH.

00:01:12: Wir kommen aus einem klassischen Maschinenbau Machen aber auch Lohnfertigung heißt alles, was der Maschinenpark hergibt.

00:01:19: Vom leisernkanten Schweißen mechanisch bearbeiten bis hin zu fertigen Maschine mit Elektrik.

00:01:24: alles drum und dran ist eine richtige Tüftlerwerkstätte.

00:01:27: also wir sind einfach ein sehr großer Handwerksbetrieb haben unsere Herausforderungen alles in der Einzelfertigung.

00:01:35: Ich bin in der zweiten Generation dabei.

00:01:38: Mein Fahrtisch ist auch noch im Betrieb, wobei ich als Geschäftspartner nicht als Nachfolge in den Betrieben mit eingestiegen bin.

00:01:46: Es öffnet sich mehrere Vorteile meinerseits aber die möchten wir ja hier nicht erörtern.

00:01:52: Aber genau durch diese Kontellation frage ich mich natürlich was passiert denn mit der dritten Generation?

00:01:56: Man sagt immer so schön eine Generationsvotes auf, die andere Generation hält und die Dritte bricht es nieder.

00:02:05: Das soll natürlich nicht die Zukunft sein.

00:02:06: Also was passiert denn eigentlich in der Zukunft und wie gehen wir dann damit um?

00:02:11: Und wie stelle ich natürlich auch meinen Betrieb oder meinen Unternehmen dementsprechend zukunftsicher ist?

00:02:17: vielleicht ein bisschen ein Wort, das schwierig einzuhalten ist.

00:02:22: aber ich sage mal zumindest mal in die richtigen Bahnen kommen und da muss ich schon auch mir überlegen Wie tickt denn dann die nächste Generation?

00:02:30: Wie könnte es sein und was sind vielleicht ihre Bedürfnisse, Werte, Möglichkeiten.

00:02:35: Und wie könnt ihr das dann eben aussehen?

00:02:37: Und von dem her freue ich mich sehr auf den Austausch mit Ihnen Frau Kremeyer.

00:02:41: Das freut mich!

00:02:42: Sie haben ja schon erwähnt dass sie von ihrem Vater oder der vorherigen Generation – ich weiß es ist Ihr Vater übernommen haben –.

00:02:50: wie war denn dieser Übergang von erster auf die zweite Generation?

00:02:53: Was haben Sie alles neu angefangen und vielleicht verändert?

00:03:00: Der Übergang war tatsächlich sehr, sehr spannend.

00:03:04: Ich glaube wie in jedem Unternehmen oder in jedem Betrieb... Mein Papa war allerdings sehr offen.

00:03:10: also ich hatte in der Hinsicht sehr viel Glück was mir am Anfang auch gar nicht so bewusst war sondern erst im Hinterher.

00:03:16: Also jetzt gemerkt habe okay ich hatte damals tatsächlich sehr gute Startbedingungen weil ich hatte mehrere Themen als ich dort angefangen hab wo ich gesagt habe das möchte ich in Zukunft anders machen.

00:03:27: Ich bin aber auch schon in Betrieb mit eingestiegen, mit gewissen Bedingungen.

00:03:31: Die für mich funktionieren müssen und ich weiß nicht ob es glücklich oder einfach gesunder Mensch verstanden.

00:03:39: Mein Papa ist da bei allem mitgegangen.

00:03:40: Ich hatte nur dann ein großes Problem.

00:03:42: Das waren neun größere Projekte.

00:03:44: Ich kann jetzt nicht mehr alle genau betiteln, aber das war neun sehr große Projekten.

00:03:47: und alle

00:03:48: neuen

00:03:49: hat mein Vater bewilligt und hat gemeint, Jutes machen wir viel Spaß damit!

00:03:54: Und dann hatte ich irgendwie ein bisschen ein zeitliches Thema.

00:03:57: Okay.

00:03:59: Ja, also und somit ging das natürlich schon zügig voran.

00:04:02: Also ich... Das heißt wir haben nach drei Jahren Revue passieren lassen und wir mussten sagen die CSP ist nach siebzehn Jahren ein ganz anderes wie es nach vierzehn jahren waren.

00:04:13: Mhm,

00:04:14: okay.

00:04:15: Und Stilwechsel auch durchlaufen.

00:04:19: Erzählst du doch mal ein bisschen mehr, wie's denn jetzt aussieht?

00:04:21: Jetzt sind Sie am Steuer.

00:04:25: Wie groß ist das Unternehmen?

00:04:28: Was versteckt sich auch unter CSP, wo sind sie?

00:04:32: Hört man vielleicht ein bisschen.

00:04:33: Aber erzählen Sie mal ein bisschen mehr davon wie Sie sich so entwickelt haben von null auf heute.

00:04:41: Also wir sind ja auf der schönen Schwäbischen Alb sehr traditionell ein fleißiges... sind fleißige Menschen hier, so schaffe Schaffer heiße Bauer zeichnet uns ja aus und so leben wir hier natürlich auch.

00:04:57: Wir sind achtundvierzig Leute stand heute und haben sehr, sehr ideenreiche leute.

00:05:04: aber wir haben auch die Herausforderung.

00:05:09: das haben wir schon immer gemacht.

00:05:10: ich weiß schon was sich dann macht.

00:05:12: es habe ich schon zehn Jahre so gemacht.

00:05:14: der Ablauf war schon so.

00:05:16: Mein Thema kommt ja aus der Kommunikation, das habe ich studiert, Kommunikationsmanagement.

00:05:22: Kommst du damit mal zu ein paar schwäbischen Handwerkern?

00:05:25: Die schreien Juke und da mache ich mit!

00:05:30: Genau dem war natürlich nicht so.

00:05:32: als ich denke gesagt wir müssen uns überlegen wie wir unsere Prozesse kommunikativ verbessern sind ein paar gegangen ein paar haben die Augen vertretet und die dritten sind da gesessen und haben sich wahrscheinlich gedacht ich warte mal bis ich mein Kaffee leer hab.

00:05:48: Aber mein Papa hat dann wirklich mitgezogen und gesagt, doch wir haben hier Defizite.

00:05:52: Da hat die Katrin schon recht.

00:05:55: Mein Papa hat sich dann aber auch ausgeklingt bis zu einem gewissen Grad.

00:05:58: Der hat sich da nicht mehr mit drin gesehen.

00:06:01: Ich habe nur einen Betriebsleiter, den Herr Geisel hat dabei.

00:06:04: Der hat mich sehr stark unterstützt und war für mich auch der Multiplikator.

00:06:10: Er hat das in die Team-Leiterebene mit reingezogen.

00:06:12: Wir hatten Teamleite aber erst mal ohne genau definierte Funktionen im Bereich.

00:06:18: Das heißt, die Leute, also die Teamleiter mussten auch erstmal lernen wie funktioniert Kommunikation mit Geschäftsführung und oberner Managementebene?

00:06:27: Wie läuft es eigentlich Bankenabstakeholdern, was muss ich denn zurückmelden?

00:06:33: Warum muss ich es auch zurück

00:06:35: melden?".

00:06:37: Und dann war der nächste Schritt.

00:06:39: Wie kriege ich das eigentlich zu meinem Team hin?

00:06:42: Also, was sind tatsächlich Informationen die mein Team braucht?

00:06:45: Was helfen welche Informationen?

00:06:48: und welche Informationen schüren er Angst oder Existenzängste oder solche Dinge?

00:06:56: Das war mit einem... Handwerksbetrieb, der sehr solide arbeitet natürlich ziemlich schwierig.

00:07:02: Aber letzten Endes haben wir es hingekriegt weil doch einige Schlüsselpositionen der Meinung waren oder Gott sei Dank mit der Meinung war, dass das uns wirklich weiter bringt.

00:07:11: und so haben wir's dann hin gekriegt.

00:07:15: Ja ich sag mal Wir haben da trotzdem noch unsere Themen.

00:07:16: Das wird bleiben.

00:07:18: Es kommen immer neue Menschen dazu Es gehen auch wieder Menschen.

00:07:20: Manche kommen in Rände, manche wollen einfach sich weiter anders orientieren Weiter bilden wie auch immer.

00:07:26: Dann kommen wieder neue dazu, die wieder neue Ideen mit reinbringen und es ist natürlich schon immer ein Veränderungsprozess.

00:07:33: Ein Veränderungsprozesse sind ja nicht unbedingt das was die Menschen am liebsten haben.

00:07:37: Der traditionelle Schwabe vielleicht genauso wenig wie der klassische Bayer aber letzten Endes wenn man's dann doch gut argumentiert und wenn sie ihre Vorteiletrien sehen, dann funktioniert das aber natürlich nicht von heute auf morgen sondern dass es wirklich Arbeit kann bleiben

00:07:54: glaube ich.

00:07:56: Sie haben ja schon die dritte Generation ins Gespräch gebracht, wenn wir jetzt mal nach vorne schauen in den nächsten zwanzig dreißig Jahre.

00:08:03: Dann werden ihre Kinder auch schon anfangen eine Rolle zu spielen?

00:08:08: Wie sehen sie denn da ihr Unternehmen sich entwickeln?

00:08:14: Spannende Frage!

00:08:18: Ich möchte mich persönlich gar nicht unbedingt vergrößern... Das ist auch meine persönliche Meinung dazu, weil ich finde wir haben gerade eine richtig, richtig coole Größe anhand vom Personal gesehen von der Personalanzahl mit der man per du ist.

00:08:35: Ich kenne meine Leute und die Werte.

00:08:39: Ich weiß was sie bewegt.

00:08:40: Ich kenn ihre Familienhistorien und es macht einfach Spaß mir zu arbeiten, weil noch im Team arbeiten kann und wir können uns gemeinsam weiterentwickeln.

00:08:49: Was aber betriebswirtschaftliche Anzahlen zum Beispiel betrifft, bin ich schon der Meinung wir können stark wachsen.

00:08:55: Also das heißt vielleicht bedienen dann nicht mehr einen CNC-Fräse eine Fräse sondern vielleicht zwei.

00:09:03: aus der Serienfertigung kennt man es natürlich dass schon Einfrässe mehrere Maschinen bedient.

00:09:07: in der Einzelfertigung ist das momentan gar nicht so einfach oder kaum möglich und so stelle ich mir das schon vor, dass humanoide Roboter dabei sind.

00:09:17: Oder es gibt ja auch Möglichkeiten, jetzt schon gewisse Prozessabläufe zu automatisieren.

00:09:23: Was man aus der Serien kennt bin ich mir ziemlich sicher über den zwanzig bis dreißig Jahren auch irgendwo in der Einzelfertigung möglich sein zumindest bis zu einem gewissen Grad.

00:09:31: wo ich da mehrigkeiten sehe ist tatsächlich im Handwerksgeschick also das was er des Letzte Fünke genau hau tatsächlich ausmacht wo man mensch braucht der selber mitdenkt und die logik dahinter auch ableiten kann.

00:09:47: Ja, ich denke da bin ich Ihrer Meinung.

00:09:49: Ich denke in den nächsten zwanzig- dreißig Jahren wird die Robotik und gerade auch die Humanoiderobotik sehr sichtbar werden.

00:09:57: Ich könnte mir vorstellen dass es den einen oder anderen Betrieb gibt sind jetzt nicht sie aber vielleicht ein paar andere die noch ein bisschen in Industrie zwei Punkt null hängen geblieben sind wie dann sagen okay der Fritz geht jetzt in Rente da kommt jetzt rzwo dwo rein und er macht einfach so weiter wie bisher wird vielleicht bei dem ein oder anderen passieren.

00:10:16: Bei ihnen sieht es anders aus, sie sehen ja direkt schon die Skalierungsmöglichkeit.

00:10:19: und das heißt also wenn Sie bei Achtendvierzig Mitarbeitenden bleiben und dann dazu noch humanoide Roboter einsetzen würden, dann hätten Sie ja eine wahnsinnige Skalierungsmöglichkeit.

00:10:32: Haben Sie denn auch neue Geschäftsbereiche wo sich für Interessieren, wo sie einsteigen wollen würden.

00:10:40: Was machen Sie denn heute hauptsächlich und was könnte noch die Zukunft sein?

00:10:46: Was wir heute machen das ist immer ein bisschen schwierig zu erklären.

00:10:49: Wir machen alles was man aus Metall machen kann also wir haben Formen Schlosser Künstler bis wirklich zum großen Automobiler hoch Alles.

00:10:58: Also Das heißt Und das wünsche ich mir tatsächlich auch für unsere Zukunft dass wir technologisch offen bleiben Dass wir Branchen offen bleiben.

00:11:06: und unser Grundgedanke ist immer Wir schauen mal, was der Kunde braucht.

00:11:11: Wir gucken es uns an.

00:11:12: Wir besprechen im Team können wir hier irgendeine Lösung bieten und dann wird das umgesetzt.

00:11:19: Und natürlich dass wir auch metallverarbeitet sind ist natürlich meistens das Material Stahl aus dem das gefertigt wird.

00:11:26: aber ich sage mir auch da bin ich mir ziemlich sicher wird noch einiges passieren.

00:11:30: also allein schon durch den drei d Druck gibt's ja neue Möglichkeiten auf stahl neu zu produzieren.

00:11:37: Die haben verschiedene Streckgrenzen, die haben eine andere Statik, die hat andere Haltbarkeiten und andere Möglichkeiten.

00:11:43: und ich glaube auch in der Materialbeschaffenheit wird sich in den nächsten zwanzig dreißig Jahren viel verändern.

00:11:48: und da wünsche ich mir von unserem Team oder dass wir als Unternehmen natürlich schon dementsprechend offen sind.

00:11:55: das kann schon sein, dass wir noch andere Maschinen brauchen vielleicht anderes Know-how Schulungen was aber immer vollkommen wurscht.

00:12:03: Aber man darf, also ich denke mir halt immer wir hatten vor fünf oder sechs Jahren.

00:12:07: Also ich bin jetzt sieben Jahre Vollzeit bei der CSP.

00:12:09: Bin natürlich da drin schon aufgewachsen und haben seit sieben Jahren Vollzeit dort.

00:12:12: Und als ich dort ankam ging es nach wie vor um einen neuen Leister.

00:12:16: Wir hatten uns immer noch irgendwie dagegen entschieden weil wir uns gar nicht so sicher waren ob das überhaupt noch zukunftsrechtig ist.

00:12:23: Nachdem sich...nachdem wir aber festgestellt haben dass der Markt sich da ein bisschen langsamer dreht als wir uns das eigentlich wünschen.

00:12:30: Da ist er entschieden.

00:12:32: Aber wenn ich überlege, wir haben schon vor sieben Jahren darüber diskutiert ganz andere Produktionsmöglichkeiten vielleicht zu haben als jetzt bin ich mir da ziemlich sicher dass wir in Zukunft das noch viel mehr nachgehen weil die Entwicklung auch so stark ist, dass sich das auf kurzer oder lang natürlich auch rentiert.

00:12:55: Drei D-Druck für Metall finde ich ja hoch spannend!

00:12:58: Haben Sie damit schon Erfahrungen gemacht?

00:13:01: augmentiert,

00:13:04: bieten selber an.

00:13:05: Wir haben einen Geschäftspartner mit denen wir das zusammen machen und da lassen andere Dinge nachher auch produzieren aus Stahl.

00:13:12: also wenn es dann jetzt die Verfahren nicht hergeben mit Leisern, Kanten, Runden, Schweißen.

00:13:18: Letzchen Endes, wenn das dementsprechend ein Teil ist, kann ich sie eben im Triedito gedruckt ohne dass sich nachher irgendwelche Solbruchstellen oder sonstiges Material habe.

00:13:31: Das ist natürlich auch einer der Trends, die wir mehr und mehr sehen.

00:13:34: Zumindest in einigen Bereichen ist diese Idee einen kompletten geschlossenen Kreislauf zu haben.

00:13:43: Dass demnächst alle Gebäude... aus alten Gebäuden gebaut werden.

00:13:48: Dann wären also Stahlträger und die Firmierung, die ja auch im Zement drin ist – das ist ja auch Metall würde dann wiedergenommen werden.

00:13:56: Wie groß wäre denn die Möglichkeit in Ihrem Bereich wirklich mit Recyclingmaterial zu arbeiten?

00:14:03: Voll, meinen wir jetzt auch.

00:14:05: Also recyceltes Material.

00:14:08: Wir bringen unseren Stahl out zum Schaalstrutt Und es wird ja dann wieder aufgearbeitet.

00:14:14: Aber ich bin mir gar nicht so sicher, ob das Ganze mit drei D Druck tatsächlich die Zukunft ist.

00:14:18: Können Sie sich noch an die Mini-Disc erinnern?

00:14:20: Das ist ein klassisches Beispiel.

00:14:22: Wir hatten eine CD und dann war auf einmal die Mini Disc der halb.

00:14:25: Der hat sie auch gar nicht durchgesetzt.

00:14:27: bis dahin kam schon der USB Stick.

00:14:29: Und sowas könnte ich mir in dem Bereich auch vorstellen, als seit Längerem gibt's schon das ganze Thema drei D-Druck.

00:14:37: Ich würde es mal als Bauchgefühl sagen, ich glaube nicht dass wir dort am Ende der Entwicklung erstmals sind.

00:14:42: Sondern ich glaube da kommt noch was ganz anderes weil da wird einfach auch gerade sehr viel geforscht.

00:14:47: man hat doch recht viel Unwissen in dem Bereich von dem her.

00:14:52: ich bin einfach nur ultra gespannt was dann noch ins Eck kommt und da glaube ich nicht das drei D-Druck unser Ende sein wird in den nächsten dreißig Jahren.

00:15:00: Wo?

00:15:00: In welche Richtung könnte das gehen?

00:15:03: Keine Ahnung

00:15:06: Keine

00:15:06: Ahnung, was da vielleicht irgendwelche Forschung im Hinterkern noch für Ideen haben.

00:15:11: Lassen wir uns überraschen in dem Sinne.

00:15:14: Ich wäre offen dafür.

00:15:15: Genau

00:15:15: und dann gucken wir uns doch vielleicht einfach mal die Arbeitswelt so ein bisschen an also die Industrie- und die Stahlproduktion.

00:15:22: haben wir uns jetzt etwas angeguckt.

00:15:25: Lass uns nochmal in die Arbeits Welt gucken.

00:15:28: Wir haben festgestellt Robotik Und humanoide Roboter bzw.

00:15:34: zusammen mit KI sind wahrscheinlich in der Lage, das Gleiche zu können wie wir auch können.

00:15:39: Das heißt also, die Arbeit wird in dem Moment wahrscheinlich mehr und mehr in die Richtung gehen.

00:15:46: Momentan sagt man ja hauptsächlich die Sachen, die schwer oder langweilig sind.

00:15:51: aber man sieht ja schon durchaus die eine oder andere Entwicklung wo auch Arbeiten übernommen werden, die weder schwer noch langweillig sind, aber einfach durch ein Roboter permanenter und im Zweifelsfall auch kostengünstiger dargestellt werden kann.

00:16:07: Wie sieht denn dann die Welt aus, wenn nur noch Roboter arbeiten und wir Menschen nichts mehr zu tun haben?

00:16:15: Ich glaube schwierig.

00:16:16: Also ich glaube schon dass wir auch uns neu finden müssen in Person also.

00:16:22: zum einen ist natürlich schon nehmen wir mal der demografische Wandel wird es schonmal passier weniger Menschen geben zumindest bei uns in Deutschland um die die da nur da sind.

00:16:32: zur Entweder haben wir dann dementsprechende Jobs die sich dann einfach verlagern dann zum nächsten.

00:16:41: Da gab es ja mehrere technologische Umbrüche in der Vergangenheit und wir müssen uns natürlich überlegen, wie weit lasse ich mich drauf ein?

00:16:50: Es wird immer Menschen geben die das alles doof finden oder nicht gut finden und am liebsten hätten wir es dann im Jahr.

00:17:00: Und es wird Immunisten geben, die da drauf abfahren und sagen, boah das finde ich ganz cool.

00:17:05: Dann kann schon sein dass der eine Mitarbeiter dann mit drei Robotern rumläuft und der andere sagt den Scheiß lass sich in der Ecke stehen.

00:17:13: Es ist halt für mich als Arbeitgeberin schon die Frage wie gehe ich damit um?

00:17:17: Wir haben eine Verantwortung bis in Familienbetrieb.

00:17:21: Für mich ist erst mal jeder Mensch gleich viel wert In seiner Person.

00:17:26: Aber es ist natürlich, und das wird auch so bleiben.

00:17:28: Das hat schon was mit dem Charakter zu tun.

00:17:30: Ich kann natürlich mit anderen anders arbeiten wie mit den anderen.

00:17:36: Da bin ich schon gespannt drauf, wo das hinläuft oder ob sich das tatsächlich selektiert?

00:17:41: Und was passiert denn dann mit den Menschen die nicht mitziehen wollen?

00:17:46: Wobei auf der anderen Seite nehme ich mir halt wieder... ...ich beschäftige mich lieber mit den Leuten mitziehen, die Bock drauf haben.

00:17:53: Die sich auch der Welt öffnen kann.

00:17:55: Naja ich kann in gegen jede Entwicklung sein.

00:17:58: Ich kann auch dagegen sein dass es Mobiltelefone gibt.

00:18:01: Auch wie ich damit nachher zurechtkomme.

00:18:04: Einer hat mal gesagt man lernt immer durch Schmerz oder Freude.

00:18:08: bei den neuen einen ist dann halt die Freude und bei dem anderen muss vielleicht das schmerz so groß werden, dass sie dann mitziehen.

00:18:15: Aber jetzt die nächsten zwanzig, dreißig Jahre.

00:18:17: Das sind lauter Leute, die schon mit Staubrobottern, mit Handys, mit Rechnern, mit Computern sowieso arbeiten.

00:18:26: Ich glaube der Schritt von denjenigen, die jetzt siebzig-achtzig sind zu der Automatik, das wäre ein anderer.

00:18:34: Wir sind ja eigentlich schon überall mittendrin.

00:18:36: also von dem her sehe ich die Problematik eher geringer?

00:18:41: Ja, ich sehe da auch zwei Entwicklungen.

00:18:43: Zum einen geht es natürlich jetzt in die Richtung wie Sie gerade schon beschrieben haben das wenn wir so eine Co-Existenz haben dass es auf der einen Seite Arbeiten gibt oder Mitarbeiter gibt die durchaus mit Unterstützung bzw.

00:18:59: mit KI und Robotics arbeiten wollen und andere vielleicht nicht.

00:19:03: Ich habe das mal beschrieben für die Mala & Lackierindustrie weil es gibt schon Roboter die alles können.

00:19:09: Außer abkleben hätte ich jetzt mit angefangen, aber egal.

00:19:14: Das heißt da müsste jetzt eine Malerwerkstatt sich durchaus damit auseinandersetzen dass sie natürlich mit dem Roboter den Fachkräftemangel angehen können, weil es will momentan kaum noch jemand maler werden.

00:19:28: Auf der anderen Seite gibt's aber eben auch noch Maler die wirklich den Pinsel schwingen wollen.

00:19:33: das heißt also dann muss man als vorgesetzter beiden gegenüber wie sie gerade gesagt haben beiden gegenüber fair und wertschätzend sein aber auch sicherstellen dass die miteinander gut zurechtkommen ist nicht der wischer der nur noch auf dem iPad den Roboter bedient demjenige der noch den pinsel schwingen will nicht ernst nimmt und umgekehrt.

00:19:54: Und dann irgendwann mal werden wir glaube ich in eine Situation kommen, das ist zumindest meine Vision.

00:19:59: Dass wir in der Tat ne Symbiose haben, Menschmaschine arbeitet zusammen, dass aber wirklich für die Menschen unterschiedlich bleibt.

00:20:08: Das heißt also, wir werden uns überlegen müssen, sollten heute anfangen was wir behalten wollen Und der gesamte Ablauf wird dann über die KI so gesteuert, dass sie teilweise mit Robotics oder KI auch angefüllt wird.

00:20:23: Das heißt wenn bei einem Buchalter zum Beispiel einer sagt ich möchte nur die PLL machen, die Profit- und Lossberechnung und der andere sagt Ich will eigentlich nur Gehaltsbuchhaltung machen Die müssen aber eigentlich alles machen Dann müsste halt in dem Moment die KI die Lücken füllen In dem Sinne!

00:20:40: Das Bedingte war das wir uns jetzt anfangen Gedanken darüber zu machen was wir denn in der Zukunft behalten wollen.

00:20:47: Es geht sogar noch weiter.

00:20:48: Man lernt ja aus den Dingen, die man nicht machen möchte.

00:20:51: Jetzt haben wir Jobs da kommt immer wieder mal was auf den Tisch.

00:20:54: auf das hat man eigentlich überhaupt keinen Bock und man muss es halt trotzdem machen.

00:20:57: Das heißt, man lernt hier auch eine gewisse Konstanz.

00:21:00: Man lernen dass es einfach Dinge im Leben gibt, Die man machen muss.

00:21:04: Und ich frage mich also wenn man dann mal runtergeht runderbrichtes auf die Jugend auf die Leute die Ausbildung machen oder schon in die Schule gehen Wenn ich dann halt sage okay Alles was ich nicht machen will, das machte nachher die KI und ich mache nur noch das, was ich machen möchte.

00:21:20: Dann glaube ich stagnieren wir auch weil ich mich gar nicht mehr beibekommen kann, weil ich zwangsweise eigentlich immer Themen habe auf die ich keinen Bock hab.

00:21:27: also ich habe Kommunikationsmanagement studiert, ich hatte trotzdem Fälle da bin ich jetzt rot rum aber auf die hatte ich echt kein Bock.

00:21:34: also ich meine der war dann im Grunde bestanden gut Aber ich bin froh, dass ich sie hatte.

00:21:41: Weil auch das hat mich weitergebracht.

00:21:43: Manchmal muss man ja auch zum Glück gezwungen werden und wenn jeder dann im Grunde aussuchen kann was er gut findet unter RefTKI oder die Robotik macht?

00:21:51: Was macht es denn aus uns?

00:21:53: Kurzfristig wird es funktionieren weil die Leute noch gelernt haben mitzudenken.

00:21:56: aber was passiert danach in den dreißig Jahren?

00:21:59: Irgendwann stagniert es.

00:22:02: Das ist ein super Punkt, weil vom Prinzip gehen wir da nämlich dann in die Richtung wie müssen wir unsere Kinder ausbilden?

00:22:09: Worauf müssen sie uns vorbereiten?

00:22:11: oder müssen wir Sie vorbereiten damit sie in einer derartigen Zukunft noch diese Ansprüche an sich haben und sich vielleicht auch bewusst sein werden.

00:22:24: können möchten, wo sie sich vielleicht auch ein bisschen herausfordern möchten und so weiter.

00:22:29: Ich frage mich zum Beispiel die ganze Zeit warum wussten wir dass es nicht sein kann das ein Papst eine Skijacker an hat?

00:22:37: Wie bringt man dieses intuitive diese intuitive Skepsis zb bei?

00:22:43: und wie kann man auch einen größeren Selbstbewusstsein beibringen, dass den Menschen die jetzt Kinder sind und dann Erwachsene in der Zukunft sind.

00:22:58: Dass es denen möglich ist genau diese Gedanken zu haben?

00:23:01: wo möchte ich mich denn weiterentwickeln?

00:23:03: Wo möchte ich vielleicht ein bisschen herausfordern und wo ist das auch okay wenn ich mich unterstützen lasse geht ja ins Bildungssystem.

00:23:12: Das ist im Grunde, also für mich ist die Antwort relativ klar.

00:23:16: Es lebt mir konstruktiver Kritik als ich muss ja jemand sagen dürfen hey guck mal das nicht ganz richtig.

00:23:23: überlegt dir mal was wäre wenn oder überlegt ihr Mal wie könnte es anders sein?

00:23:29: Die Entwicklung vom Bildungssystem geht aber in eine ganze andere Richtung.

00:23:33: hinterfragt doch mal oder überlegt man, kann es richtig sein?

00:23:37: Kommen wir ja weg davon.

00:23:38: Das ist immer, das ist momentan immer in der Diskussion zu sagen Es ist Persönlichkeitsentwicklung und wenn der Mensch das so nicht möchte, dann möchtet er das nicht Und man darf hier kaum noch hinterfragen.

00:23:50: Also wir merken es ja an der Handwerkskammer Wenn die Berufe gelernt werden, also gewisse Dinge wollen die Schüler einfach nicht mehr lernen Dann wurde das jetzt vom Lehrplan her untergenommen.

00:24:00: Sorry, das macht uns nicht zukunftssicher.

00:24:02: Also die Leute müssen lernen was war die Basis meines Berufes?

00:24:07: und dann kann ich auch lernen warum sind manche Dinge nicht mehr so?

00:24:10: Dann kann ich vor allem auch hinterfragen aber wissen es macht... Und wenn ich aber schon das Basiswissen nicht habe, dann kann Wenn ich keine Ahnung habe, was die grüßliche Religion ist dann hinterfrage ich nachher natürlich auch nicht warum es nicht sein kann dass der Papst ein Skijack heran hat und das zieht sich für mich halt in viele Bereiche durch.

00:24:34: Da geht für mich momentan irgendwie das Bildungssystem gar nicht darauf ein, dass wir in Zukunft nicht nur Dinge machen können die wir wollen sondern das wird tatsächlich wie Sie es gerade auch gesagt haben hinterfragen müssen.

00:24:48: Wir müssen uns überlegen kann das sein als?

00:24:51: ich brauche ja das Wissen dafür um überhaupt hinterfragend zu können.

00:24:54: Das schaffen wir unsere Allgemeinbildung Schritt für Schritt eliminieren weil's so anstrengend wird.

00:25:00: Ich glaube heute sind auch wieder Pisa Zahlen rausgekommen dass wir bei den Naturwissenschaften beim Mint schon wieder nach unten gegangen sind.

00:25:09: Das ist natürlich dann eine Herausforderung, wenn man als Naturwissenschaft und Technik-Nation eigentlich glänzen möchte.

00:25:17: Aber ich denke wir haben da natürlich auch ein bisschen das Problem.

00:25:20: selbst kreiert es vielleicht ein bisschen zu viel.

00:25:24: Ich habe mal der Professor rumzugehört einer Generationsforscherin die sagt den Grundstein für dieses, ich mache nur was mir Spaß macht auch ein bisschen in vielerlei Erziehung haben.

00:25:39: Sie haben es gerade beschrieben dass das aus Lehrplänen rausgenommen wird.

00:25:44: Es gibt auch viele Erziehungsphilosophien die natürlich dem Kind die Möglichkeit geben alles zu tun, was es will und sonst nichts.

00:25:56: Das heißt wir haben also eine Generation die mehr und mehr darauf fokussiert ist zum einen zu wissen was sie wollen und darauf zu bauen dass sie auch nur das müssen.

00:26:06: Das wird ja in dem Moment dann auch Konsequenzen in der Zukunft haben, dass alles was ein bisschen schwierig wird.

00:26:13: Dann vielleicht direkt über KI und Robotik dargestellt wird?

00:26:17: Wie sieht denn unsere Zukunft aus wenn wir in zehn, zwanzig Jahren nur noch Menschen haben die sagen Alles was mir zu schwer ist, überlasse ich der KI und dem Roboter und denken Ist eigentlich auch schwer.

00:26:31: Ich glaube, es wird wieder ein hartes Lern sein.

00:26:34: Also wenn man so ein bisschen mal die Historie anguckt damit beschäftige ich mich ganz gerne mit geschichtlichen Themen und alle hundert bis hundred zwanzig Jahren gab's einfach wie dann hartes Learning.

00:26:43: Wir hatten die goldenen Zwanziger danach ging's mal bergab damit nicht unbedingt nur der Kriegsund auch wirtschaftlich Und danach mussten die Leute wieder lernen sich hin also sich hinzusetzen Auch Dinge zu tun auf diese keinen Bock haben.

00:26:55: So das heißt sie haben sich das wieder erarbeitet Die nächste Generation kannte das ja noch sondern die dritte generation nicht mehr unbedingt.

00:27:02: Dann ist die Wirtschaft für zusammengebrochen und ich glaube, das ist schon so ein hartes Lernen.

00:27:07: dann einfach, wo man sagen muss okay jetzt funktioniert es aber nicht mehr.

00:27:10: wir haben nur noch Menschen, die nur noch das tun wollen was sie wollen.

00:27:14: davon haben wir jetzt aber zu viele.

00:27:16: Es kann nicht nur Könige geben sondern Wir brauchen nun mal auch die Bauern.

00:27:20: Und Was Jetzt Nicht Heißt dass Ein König ja Mehr verdient Als Ein Bauer.

00:27:24: Das will Ich damit gar nichts sagen das ist auch nicht mehr wert.

00:27:26: Aber Ich Meinheit wie König alle Die Seil dieselbe sein.

00:27:29: Es Funktioniert Nicht nicht jede Projektmanager sein.

00:27:33: Es kann nicht jeder Unternehmer sein, das funktioniert nicht sondern es muss verschiedene Möglichkeiten geben.

00:27:40: und wenn man ganz ehrlich sind, wenn die Leute ein bisschen in sich kehren dann wissen sie auch ja okay ich möchte vielleicht mit des Leben von dem Manager das Oberflächliche zumindest, aber wenn sie es dann machen würden und sehen würden was da dahinter steckt.

00:27:54: Dann ist vielleicht irgendwie verschiedene Maschinen zu bedienen doch deutlich ein cooler Rotschopp und nicht nur auf dem Aussitzen und hier eine Videokonferenz nach der anderen.

00:28:03: Und dann müssen die Leute das wieder lernen.

00:28:06: und ich glaube dass wird schon Lernen durch Schmerz.

00:28:09: in den Fall

00:28:11: Ja ist die Frage ob irgendwann mal also ob die dieser Zwang zu lernen In dem Moment noch entsteht, wenn die Welt sich schon so entwickelt hat dass eigentlich die Hauptarbeit nicht mehr durch Menschen dargestellt wird.

00:28:28: Dann das Problem oder die Herausforderung ist dann eigentlich wieder sich zu überlegen welchen Sinn soll mein Leben haben bzw welche Beitrag leiste ich?

00:28:40: Ich sehe dann auch die Herausforderung, das ist vielleicht der Schmerz den Sie gerade ansprechen.

00:28:45: Dass wir uns wieder mehr bewusst werden dass wir eine Gesellschaft sind und dass wir nur miteinander überleben können und nicht jeder für sich.

00:28:53: in dem Moment wo wir von Prinzip zwei Welten haben also die eine die Produkte und Wert schöpft in Anführungsstrichen Auf der anderen Seite, die von dieser Wertschöpfung in einer oder anderen Art und Weise profitieren müssen sie sicher auch miteinander anfreunden.

00:29:10: Und überlegen wie verteilen wir denn jetzt den Wert, der da kreiert wurde auf eine faire und gerechte Art und Weise?

00:29:16: Da kommen natürlich dann im Zweifelsfall auch wieder Tätigkeiten hervor, die man für die Gemeinschaft tut um das Miteinander gestalten zu können.

00:29:28: Ich glaube, für die Thematik müssen wir gar keine dreißig Jahre mehr warten.

00:29:31: Wir haben jetzt schon kontinuierlich die Diskussion zwischen Leistungsträgern und Leistungsempfängern.

00:29:40: Es gibt ja andere Länder, die machen es anders vor.

00:29:43: Wir hier in Deutschland haben ja schon große Diskussionen.

00:29:46: Es wird zum einen über Gleichberechtigung gesprochen auf der anderen Seite brechen aber immer mehr Leistungsbringer weg, weil sie nicht mehr bereit sind in einen Topf der Vergleich verteilt wird ihre Leistung einzubringen.

00:30:02: Und da bin ich tatsächlich gespannt.

00:30:04: Ich glaube nicht dass bis Ende des Jahres die Diskussion endet und gelöst sein wird.

00:30:07: das würde uns sicherlich noch das eine oder andere Jahr begleiten.

00:30:10: Da bin ich schon gespannt wie Deutschland und die deutsche Gesellschaft aus der Diskussion rauskommt.

00:30:20: ein Grundbaustein für das sein, was dann die fünfzehn-zwanzig Jahre später danach passiert.

00:30:27: Weil diese Leistung bringen und Leichtungsempfängendiskussionen, die läuft ja, sag ich mal schon seit zwei drei Jahren, sei dies so langsam auf den Tisch kamen?

00:30:35: Und ich glaube nicht dass wir schon das hoch davon erreicht haben.

00:30:38: und wenn ich da davon ausgehe in sechs Jahren können wir mal gucken, hat vielleicht Deutschland immer noch gleich aufgestellt.

00:30:47: Ja, das ist ja... Wir hatten während der Corona-Zeit mal die Diskussion von was ist systemrelevant.

00:30:54: Wenn wir das konsequent gedacht hätten, hätten sich auf einmal die Gehälter komplett umgedreht.

00:30:59: Da haben sie aber nicht.

00:31:00: Die einen haben Applaus gekriegt und die anderen nicht.

00:31:03: Aber mittlerweile sind wir wieder zu einem Punkt oder auf einen Punkt zurückgegangen, der noch mehr eigentlich Wohlbefinden in den Vordergrund stellt und etwas weniger die Gemeinschaft.

00:31:17: Gut, es gibt sehr großen Anteil an Leuten, die im Ehrenamt tätig sind also Es gibt die nach wie vor noch Offensichtig des Bestreben doch sich irgendwo einzubringen.

00:31:28: Das wird aber dann in dem Moment beinahe ja das Normale werden.

00:31:31: wenn wir also in dem moment noch mehr voneinander Und miteinander gestalten sollten das wird eine Herausforderung.

00:31:39: nehmen wir mal an Wir haben wirklich kein mehr der selber Geld verdient, weil das Geld wirklich nur noch über Roboter und automatisierte Anlagen kreiert wird.

00:31:50: Dann haben wir zwar Einnahmen – da gibt es wie auch immer geartete Robotersteuern oder was auch immer – aber dann müssen wir uns Gedanken machen, wie wir sie verteilen.

00:31:58: Und das heißt er dann in dem Moment, dass wir uns wirklich als Gemeinschaft und als eine Gruppe anschauen müssen.

00:32:05: Und dann wirklich genau diskutieren sollten wie verteilen wir es jetzt?

00:32:09: Es gab irgendwann mal vor Jahren – ich meine, das wäre die Firma Einhorn gewesen – die ihre Firma so kreiert haben, dass jeder Mitarbeiter mit allen anderen diskutierte, welchen Wert er in das Unternehmen einbringt.

00:32:25: Wie der dotiert werden sollte?

00:32:27: Wie viel Urlaub er kriegt.

00:32:28: also alles wurde diskutiert in der Gruppe.

00:32:31: so ich denke mal die waren damals nicht hundert Leute die war wahrscheinlich eher so fünfzehn bis zwanzig.

00:32:38: da ist es noch eine überblickbare Gruppe und da kennt auch jeder noch jeden.

00:32:42: kann das einschätzen stelle ich mir das vor wie machen wir das mit acht zehn millionen?

00:32:47: das wird ne spannende herausforderung.

00:32:50: Und vor allem, es ist jetzt die Diskussion was darf wer verdienen.

00:32:53: Aber letzten Endes wir haben auch ziemlich oft die Diskussionen darüber und was bekomme ich auf dem Markt?

00:32:59: also Ich kann ja wohl der Meinung sein ich müsste hier Keine Ahnung, eine halbe Million verdienen.

00:33:05: Aber wenn ich für meine Leistung auf dem Markt nun mal nur zwanzigtausend kriege, dann bin ich davon Welten entfernt und das hat sich ja auch in der Industrie gezeigt als wir haben ja Gewerkschaften Wir haben Verbände keine Ahnung was die sagen was die Leute verdienen müssten.

00:33:21: Und ich würde mal sagen Das zahlen wir jetzt oder sind wir jetzt?

00:33:25: Was wird zu zahlen haben Wenn es eben nicht mehr läuft?

00:33:28: Dann kann ich halt Weil die Leute gar nicht mehr halten, weil ich das Geld damit gar nicht verdiene.

00:33:33: Und das ist schon recht.

00:33:35: Bei den Einen gab es Applaus bei den anderen Lohner-Höhungen und da sind wir aber eben an einem Punkt, dann gab's gesetzliche Regelung die voll von der Wirtschaft eigentlich vollkommen fern waren weil in den meisten Bereichen hatten nämlich auch die Handwerke und Industrien gar keine Loner-Höhungen sondern die gab es dann tatsächlich ehrlich gesagt in der Pflege und so weit und sofort.

00:33:51: Aber natürlich wirds immer mit den Großen verglichen.

00:33:54: Aber diese Achtzig Tausende von kleinen Unternehmen wurden dabei gar nicht berücksichtigt Sondern wurden damit den Konzernen verglichenen.

00:34:01: und da muss ich mich fragen Wo wollen wir denn eigentlich hin?

00:34:04: Also auch wir als Gesellschaft will ich nur noch Konzerne, die immer stärker vom Ausland her natürlich auch geführt werden.

00:34:11: Das heißt sie bringen ja auch ein anderes kulturelles Dasein mit sich also andere Arbeitsweisen, andere Möglichkeiten aber natürlich auch andere Einschränkungen, die nicht unbedingt unsere Kultur berücksichtigen.

00:34:27: Oder möchte ich halt vielleicht doch noch mal in anderen Betrieb der Kleinerstein eben nicht diese enormen Schritte.

00:34:33: Sie haben ja gemeint, manche Unternehmen sind vielleicht den dreißig Jahren erst bei Industrie zwei Punkt null angelangt?

00:34:39: Das wird sicherlich ein Thema sein aber vielleicht ist es genau das wo ich eigentlich in dreizig Jahren sein möchte.

00:34:44: Ich möchte mich weiterentwickeln aber nicht in den Schritten.

00:34:49: Ja, ist natürlich eine spannende Entwicklung.

00:34:52: Auf der einen Seite werden wir also die Konzerne haben beziehungsweise haben wir Unternehmen Die jetzt sich damit auseinandersetzen müssen dass wir momentan in Deutschland ja schon den Standortnachteil haben das wir angeblich so teuer sind.

00:35:06: In China ist es noch billiger obwohl da auch die Fachkräfte mittlerweile mehr verdienen.

00:35:11: Aber wenn die dann auch noch anfangen alles mit Robottern herzustellen er wird der preis ja noch weniger.

00:35:16: Das heißt also der unterschied bezüglich der Arbeitsstunde wird dann größer werden.

00:35:21: Das heißt, irgendwann mal werden wir uns in der Situation wiederfinden dass wir als Menschen wirklich über unseren Wert als Mensch nachdenken müssen.

00:35:30: Da wurde nicht mehr gefragt hat jetzt der Generaldirektor Präsident kriegt ja mehr als eine Krankenschwester weil die Jobs gar nicht mehr existieren werden.

00:35:39: das heißt also es geht dann wirklich noch über welchem Beitrag leiste ich für die Gesellschaft und ob dann überhaupt Ob wir dann vielleicht wieder ins Naturalienhandel zurückgehen, weiß ich nicht.

00:35:53: Vielleicht brauchen wir auch gar kein Geld mehr aber dann wird das wirklich wieder so in der Gemeinschaft wo jeder seinen Beitrag leistet und dafür ein wie auch immer gearteten Gegenwert bekommt.

00:36:04: Ob das jetzt schon im Falle der Fall ist, früher oder später weiß ich nicht.

00:36:08: Aber ich sehe momentan die Entwicklungen insofern dahin weil wir ja aufgrund von Kostendruck und technologischen Möglichkeiten auch durch die Roboter und durch die Demografie da mehr und mehr reinkommen in dem Sinn dass wir mehr und more Robotics in der Arbeitswelt sehen werden.

00:36:30: Ich würde es sehr wünschenswert finden, wenn's in die Richtung geht.

00:36:34: Wenn man aber sieht wie ... In was für großen Schritten sich die Vereinsamung auch vorantreibt?

00:36:41: Die Leute sitzen von Rechnern spielen, Computerspiele.

00:36:47: Das ist zum Beispiel so ein Punkt, da hab ich Bauchschmerz damit.

00:36:50: also wofür ... Immer mehr Menschen fühlen sich gemobbt.

00:36:54: Fühlen sich einsam, werden depressiv.

00:36:56: Weil grundsätzlich brauchen Menschen andere Menschen und das nicht nur am PC.

00:37:00: also ich freue mich mit ihnen Austauschen zu können aber ich kann sie nicht in den Arm nehmen nicht einen tatsächlichen realen Kaffee trinken und einfach auch mal kurz zwei Minuten Sprechpause einlegen.

00:37:12: Bei einem Kaffe vor Ort ist das kein Problem, aber hier in der Videokonferenz wäre es irgendwie unangenehm, sondern dann würde man sagen gut okay wir haben uns nichts mehr zu sagen

00:37:20: schönen Tag

00:37:21: noch!

00:37:22: Und das finde ich so.

00:37:24: was da bin ich gespannt?

00:37:26: erst mal was kommt noch dazu an?

00:37:28: was ich jetzt noch nicht denke?

00:37:32: Was macht es aus unseren Kindern?

00:37:33: Wenn man sieht, was das U-Sieben war, bei meiner Tochter wurde gefragt, schaut ihr Kind mehr wie zwei Stunden Fernseher am Tag.

00:37:42: Und ich dachte mir, krass!

00:37:43: Zwei Stunden Fernsehen am Tag!

00:37:45: Welches Kind gucken wir in den Allerzweistunden Fernsehern?

00:37:48: Sehr sehr viele.

00:37:50: Bei uns deswegen nicht weil wir gar nichts zu Hause sind.

00:37:53: Meine Kinder haben gar nicht die Möglichkeit, Fernsehe zu gucken Und daher kommt das Arbeit.

00:37:59: Also die Kinder werden ja schon jetzt dazu eigentlich erzogen, sich auch selber zu beschäftigen und da sind natürlich Medien.

00:38:07: ein Punkt davon ist nicht falsch weil sie müssen ja in Zukunft damit umgehen können aber richtig auch nicht weil irgendwie sich mit anderen Kindern dann zu treffen oder mit anderen kindern zu spielen ja genauso die Möglichkeit gibt.

00:38:18: also wir haben eine Nachbarschaft hier auch Kinder im Garten wir sind hier auf dem Land also wir sind jetzt hier nicht mitten im München nur zwei Zimmerwohnungen.

00:38:27: Aber auch hier findet sowas nur bedingt statt.

00:38:32: Und da frage ich mich schon, was passiert eigentlich mit den Menschen?

00:38:34: Also wenn man sieht wie viele unter achtzehnjährigen schon beim Psychologe sind gemobbt wurden depressiv sind traurig kein Partner mehr finden Wie viel Singles es gibt die sich aber eigentlich ein Partner wünschen würden Da bin Ich wirklich auch sehr gespannt wie das ist was das aus dem menschenden zwanzig dreißig jahren macht.

00:38:56: Wir haben es natürlich im wichtigen Punkt angesprochen.

00:38:58: Wenn ich in meine Kindheit zurück denke, da war ja eigentlich das Spielen und das Austauschen mit anderen die Persönlichkeitsbildung.

00:39:08: Man kriegte mit was man ganz gut kannte.

00:39:09: der eine konnte bester Seichen springen der andere konnte besser schaukeln was auch immer man hatte seine eigenen Kompetenzen schon ein bisschen rausgekriegt.

00:39:19: Man kriegt da auch mit, wie die Interaktion war.

00:39:21: Man hat sich mal mit ein paar Leuten gezopft und weniger.

00:39:26: Der Bildschirm dazwischen, wenn man sich nur über WhatsApp oder sonstige Dienste austauscht, gibt einem ja einen ganz anderen Einblick in den Anderen.

00:39:40: Und der andere wird im Zweifelsfall in dem Moment vielleicht nicht so ehrlich darüber kommen.

00:39:47: Die Kompetenz mit dem Computer zu arbeiten ist eine, aber wirklich draußen vielleicht auch mal die ein oder andere Herausforderung zu haben.

00:39:55: Wenn man mal einen Berghoch klettert oder so das sind ja ganz andere Kompetenzen, die man da für sich rauskriegt.

00:40:01: Das heißt unsere Kinder wachsen momentan in einer Welt auf wo sie sich eigentlich nicht kennenlernen können.

00:40:10: wenn man das mal so beschreibt

00:40:13: Dann kommen wir wieder auf die Gesellschaft zurück.

00:40:15: Es gibt Länder, da gehört es zum schlechten Ton wenn die Kinder zu Hause sind weil das bedeutet natürlich auch dass einer davon arbeitsloses Schweil würden.

00:40:24: beide arbeiten während die Kinder richtig gefördert gefordert und vor allem eben in der dementsprechenden Einrichtung.

00:40:31: So bei uns in Deutschland ist es halt gerade anders, wenn ein Kind den ganzen Tag im Kindergarten ist dann ist das eher zum schlechten Ton weil man ja die Kinder nicht zu Hause erzielt.

00:40:39: beim Mutter wo sie hingehört oder zum Vater oder wie auch immer muss sich schon auf fragen okay wer liegt jetzt da richtig?

00:40:49: also ich will gar nicht unbedingt richtig sagen aber ist da vielleicht unsere Einstellung grundsätzlich zu dem Thema Die Richtige?

00:40:55: Oder stehen wir vielleicht tatsächlich der Entwicklung unserer Kinder teilweise im Weg?

00:41:00: Es gibt ja auch viele Mütter, die sagen, ich bin nicht zu Hause mit meinen Kindern überfordert.

00:41:05: Aber weil Mutter, Mann, Neffel oder Tandi immer sagt, ich muss das machen, mache ich das jetzt.

00:41:13: Obwohl ich es vielleicht gar nicht möchte oder vielleicht will ich auch gar nicht die richtige dafür bin und da bin ich auch so ein bisschen gespannt wo das hinläuft.

00:41:22: also wir haben ja schon zwischendurch eine sehr hohe Erwartungshaltung gegenüber Eltern, also Mütter wie auch Väter.

00:41:28: Die sollten Supervaters sein, die sollten der Hausmann machen, die sollen aber aus Geld verdienen und gleichzeitig abends um neunzehn Uhr noch total gelassen mit den Kindern spielen.

00:41:37: Und genauso deshalb an die Mütte, die sollte man haushaltmal kochen, superkochen natürlich, gleichzeitig nochmal einen freien Kaffee trinken gehen und das funktioniert aber in Summen nicht.

00:41:48: Also wir sind ja schon als Eltern zwischenzeitlich sehr extremen Erwartungshaltungen ausgesetzt Das stelle ich immer wieder fest, das sind andere Länder anders unterwegs.

00:42:01: Also in der Gesellschaft nicht wie die Geregulatorie ist sondern wie das Gesellschaftsbild dahinter steckt.

00:42:08: Wir hatten zu Beginn bevor wir unser Gespräch angefangen haben von Norwegen, Finnland und Schweden gesprochen.

00:42:14: Da ist es zum Beispiel gang und gäbe dass die Männer eben auch zu Hause sind mit den Haushaltschmeißen Und das waren sie aber seit Jahrhunderten!

00:42:21: Nicht erst jetzt.

00:42:23: Wir reden, haben von Frankreich gesprochen.

00:42:25: Dort sind die Kinder in den meisten Fällen in Ganztageschulen und kommen auf achtzehn Uhr nach Hause und gehen mit der Familie essen weiß ich auch von Austauschschülern usw.

00:42:36: Da müssen wir uns tatsächlich als Gesellschaft überlegen was wollen wir eigentlich?

00:42:40: Weil wir Deutschen sind schon stark angehalten wir wollen am liebsten alles.

00:42:44: Die Leistung sind schon immens hoch.

00:42:47: Wir wollen KI, wir wollen Automatisierung und Gleichstellung.

00:42:50: Aber gleichzeitig wollen wir die Leichtungsträger bevorzugen, wie ich das zu den Leistungen nehme?

00:42:54: Wir müssen uns einen Weg finden!

00:43:00: Es ist spannend im europäischen Vergleich zu sehen.

00:43:07: Ich habe in Deutschland sehr schnell festgestellt ... die Möglichkeiten für die Kinder zu vergrößern eigentlich als Hauptpunkt gesehen haben.

00:43:21: Warum auch immer?

00:43:22: Ich kann mich daran erinnern, bei uns war das gemeinsame Essen am Abend der Austausch.

00:43:29: Da hat man Werte gelernt, da hat man Streitkultur gelernt und alles in dem Moment so ein bisschen mitgekriegt was die Schule hier nicht darbilden kann.

00:43:36: Die Schule ist ja dazu da um den Innerer zu bringen Und die Familie sollte eigentlich dafür da sein, die praktische Anwendung und die Werte zu vermitteln.

00:43:47: Das sehe ich auch besonders durch gemeinsame Veranstaltungen – ob das jetzt ein Essen ist oder Ausflüge oder Ähnliches – aber auch Routinen!

00:43:58: Und da haben wir schon recht.

00:44:00: In Frankreich ist das auch noch ein bisschen anders, ich bin ja sehr häufig in Frankreich wohngegenüber einer Schule.

00:44:05: Infolgedessen kriege ich den Rhythmus da ganz gut mit.

00:44:09: Da ist dann in der Tat danach auch noch einen vernünftigen Austausch zu finden und der ist vielleicht bei uns weggefallen und dadurch kommen die Elemente, die da vermittelt werden sollten, vielleicht auch ein bisschen zu kurz?

00:44:26: Ja Allein schon die Frage, was war denn heute schön an deinem Tag?

00:44:34: Das ist sehr schwierig.

00:44:36: Man merkt die Leute machen das nicht mehr.

00:44:37: Sie überlegen sich nicht mehr, was waren heute gut.

00:44:39: Es macht eigentlich in einem Austausch zu Hause mit Kindern vor allem aber man verlernt es.

00:44:47: Ja, ist ja generell eine ganz andere Sichtweise auf die Welt.

00:44:50: Also ich meine wenn man die Kinder nur fragt wie war die Schule kriegt man wahrscheinlich als Antwort doof oder okay.

00:44:56: aber die Frage was war denn schön?

00:44:57: Was hat es denn heute spannendes Interessantes gelernt?

00:45:00: Ist ja schon ein ganz anderes Mindset was man damit kreiert

00:45:06: um den Bogen mal wieder zusammen zu kriegen weil wir gerade an dem Punkt sind.

00:45:10: Wir haben natürlich, als Deutsches sind wir deswegen groß geworden weil wir auch immerhin hier hinterfragt haben wie werden wir besser?

00:45:18: Wie können wir weit optimieren?

00:45:19: was passt noch nicht.

00:45:20: Als wir Deutsch sind ja sehr gut darin zu sagen was alles nicht gut ist und was man noch besser machen muss.

00:45:29: Darin sind wir sehr lange dran gewachsen und daran haben wir auch sehr, sehr lange gezehrt.

00:45:34: Aber ich glaube das sind wir am Ende damit weil wir können uns auch zu Tote optimieren als ein Verbrenner ist nun mal irgendwo jetzt auch ein Verbrenner und gibt nichts Neues mehr her.

00:45:43: man kann es weit optimieren aber irgendwann sind wir einfach mal im Ende angelangt und der Lebenszüge von diesem Produkt ist nun einmal durch so.

00:45:51: Jetzt fängt es halt an, dass wir auch wieder neue Ideen brauchen.

00:45:53: Dass wir andere Schänder fragen müssen und uns fragen müssen was haben wir eigentlich?

00:45:58: Und was könnten wir da draus noch machen?

00:46:00: Nehmen wir das Beispiel Holz.

00:46:01: irgendjemand hatte irgendwann mal den Richter gekommen hier.

00:46:04: ich habe hier Holz und ich könnte doch eigentlich einen Rad machen und daraus ein Karren für mein Pferd!

00:46:10: Wir brauchen halt auch wieder etwas Neues und diese Karren wurde bis zur Vollautomatisierung letzten Endes eigentlich hochgetrieben.

00:46:19: stehen wir uns mit immer zu hinterfragen, was alles so für stark im Weg.

00:46:23: Würde ich mir eher überlegen, was habe ich denn eigentlich alles Cooles und was können die sonst schon mit machen?

00:46:28: Da fehlt wieder die Langeweile!

00:46:29: Wir dürfen uns ja gar nicht mehr langweilen.

00:46:31: wenn ich Langeweile hab dann fällt mir auch ein was ich mit dem Zeug machen könnte was ich hier habe.

00:46:38: Das finden die Kinder eigentlich schon Im Kindergarten zum Beispiel.

00:46:42: Da gibt es einfach eine Zeit, da dürfen sich Kinder auch langweilen?

00:46:45: Das unterschätzt man!

00:46:46: In Dänemark gibt's ja sogar eine Verordnung im Schulsystem, dass sich Kinder in einer gewissen Zeit in der Schule langweilig müssen.

00:47:00: Ich bin gar nicht mal doof weil die Kinder müssen sich überlegen was mache ich jetzt?

00:47:06: Das ist wohl wahr?

00:47:07: also das sehe ich ja auch wenn ich mich ein bisschen um... auf der Straße bin oder in einem Restaurant, die Toleranz für eine Zeit lang erst mal nichts tun zu haben und dann vielleicht auch Ideen selber entwickeln zu müssen.

00:47:24: Was mache ich jetzt mit mir?

00:47:26: Und meinerzeit das ist nicht mehr die normale Fähigkeit, die ich so sehe also in dem Moment wo ich nix mehr anhand habe oder mein Videospiel zu Ende ist, dann wird Geräusch gemacht je nachdem ob ich schon reden kann Und dann kommt sofort das nächste nachgeschoben.

00:47:43: Das heißt, wir erlauben unserem Gehirn ja in dem Moment gar nicht die Möglichkeit auch mal wieder Luft zu holen und sich neu zu sortieren.

00:47:52: Wenn wir das aber jetzt extrapolieren ... Wir gehen immer wieder in die Zukunft!

00:47:56: Was haben wir denn davon?

00:47:57: Dann haben wir in diesem Moment eigentlich eine ganz spezielle Art von Menschen heranwachsen lassen.

00:48:07: Vor allem ich glaube vor allem Menschen die unzufrieden werden, weil du gar keine Eigenentwicklungen mehr hast.

00:48:14: Du fängst mit dir selber gar nichts mehr an und du brauchst immer Impulse von außen.

00:48:18: Du hast keinen intrinsischen Motivator mehr.

00:48:22: Du musst gar nicht lernen was dich selbst motiviert.

00:48:28: Und dann sind wir zu vereinsam usw.. Ich glaube wir müssen schon irgendwie wieder back to the roots um sage ich mal wieder zukunftsoffen zu sein Auf Start, zurück auf Null gucken.

00:48:42: Was können wir eigentlich?

00:48:43: Wo wollen wir hin?

00:48:44: Was wollen wir machen?

00:48:50: Wenn wir das jetzt beide so vom Prinzip in der Zukunft sich entwickeln sehen was also alles passieren könnte und was alles für Szenarien möglich sind.

00:49:04: Das können wir dann heute tun um sicherzustellen dass eine schöne Welt wird.

00:49:15: Mein Ansatz ist der, bei meinen Kindern wie auch bei unseren Auszubildenden oder nicht nur junge Mitarbeiter alle Mitarbeiter ganz ehrlich lasst euch was einfallen, also die haben die Freiheiten dafür.

00:49:27: Die kriegen die Freiheit dafür.

00:49:30: Setz dich hin und überleg dir etwas.

00:49:32: Ich habe vorhin gesagt wir sind sehr technisch offen auch bei der Lösungsfindung und wir sind schon irgendwann mal dahin gerutscht ja wo weiß aber nicht ob das geht?

00:49:39: Und die Verordnung und jene Verordnung oder die Vorgabe und können wir das dürfen wir das?

00:49:45: Nein ich hab irgendwann gesagt ich bin der Arschster zum Schluss unterschreibt und ich will dass ihr euch was Einfallen lasst probiert's machts Testet kriegt es irgendwie hin, wie ist mir eigentlich ziemlich wurscht.

00:50:02: Und dann kommt tatsächlich auch was dabei raus.

00:50:05: also wir hatten dann dort zwischen dir so ein bisschen Anlaufschwierigkeiten aber ich glaube so kriegen wir unsere Jugendlichen dazu als jetzt immer mal die die jetzt zwanzig sind das sind in den dreißig Jahren fünfzig wenn sie jetzt noch nicht lernen selbst Ideen zu entwickeln Was Hänzchen nicht lernt, das lernt Hans immer mehr.

00:50:22: Da ist einfach schon was dran und somit müssen die schon jetzt offen dafür sein Dinge zu testen.

00:50:28: Und ich muss feststellen oft dürfen sie da schon in Schule nicht mehr was selbst in meiner Ausbildungszeit noch ganz gut ging.

00:50:35: dann muss der Betrieb das machen.

00:50:39: Alter, ich meine letzten Endes sehe ich da hoffentlich auch uns so ein kleines US-Peterin.

00:50:43: Das ist nahe heißt okay bei der Katrin habe ich aber dafür wenigstens Freiheit und kann mich selber weiterentwickeln und darf auf viele Dinge probieren was sich bei anderen Firmen dann vielleicht nicht darauf und ich glaube so.

00:50:56: Also, ich sehe die Zukunft schon rosig.

00:50:57: Wir haben jetzt relativ viel darüber gesprochen was vielleicht nicht so gut läuft aber ich sehe es eigentlich ziemlich positiv.

00:51:02: Die Jugend ist nach wie vor offen, sie haben ja schon von Grundsatz her biologisch ja eigentlich Lust auf Dinge neu zu lernen.

00:51:09: Sie haben ja grundsätzlich Lust, Dinge weiterzuentwickeln und das geht halt eher aufrecht zu erhalten.

00:51:15: also wir müssten das denn ja gar nicht beibringen sondern sie dürfen's eben nicht verlernen.

00:51:22: Und von demher bin ich dann gegenüber schon sehr positiv gestimmt.

00:51:27: Haben Sie so ein Beispiel, was sie für Entwicklungen hatten?

00:51:31: Wo man Mitarbeiter einfach tun konnte und es ist etwas Super Schönes draus entstanden.

00:51:40: Ganz spontan jetzt nicht!

00:51:41: Bei uns dürfen die auch so bilden grundsätzlich mitarbeiten.

00:51:44: also das heißt wenn's irgendwelche Problematiken gibt wo es darum geht okay wie können wir das zum Beispiel fertigen um da auch schon Ideen von den Auszubildenden?

00:51:53: dann wird durchgesprochen wie mit allen anderen Ideen auch und dann wird es dementsprechend so gemacht.

00:51:58: oder wir haben jetzt auch einen ziemlich gewiebten Auszubildenden, der geht dann jetzt halt einfach mit dem Monteur auf den Montage.

00:52:03: Aber nicht... Also wir brauchen auf jeden Fall zwei Leute, die jetzt sagt eine Öl, die nutzen jetzt den Auszubillenden vollkommen aus und ich würde sagen nee das ist einfach Lernen fürs Leben.

00:52:14: also der darf damit, er arbeitet da mit und zwar wie ein vollwertiger Mitarbeiter.

00:52:19: Das heißt sich vertraut dass ich weiß, da kriegt das hin und er lernt dabei.

00:52:24: Er lernt aber wie funktioniert es im Ausland?

00:52:26: Was muss sich berücksichtigen?

00:52:28: Welche rechtlichen Sachen muss sich einhalten?

00:52:32: Da ist natürlich in dem Fall der Ausbildungsleiter bei.

00:52:34: Aber der lernte wahnsinnig viel!

00:52:38: Und wenn ich jetzt nur in dem Rahmen der Ausbildung bleiben würde, dann dürfte ich ihn nicht mit schicken.

00:52:45: Ja, da sind wir ja dann auch wieder bei der besten Vorbereitung auf die Zukunft.

00:52:49: Wir hatten ja schon gesagt im Zweifelzweilwerde wird es in ein paar Jahren so sein dass wir uns als Menschen überlegen sollten was wollen wir behalten Und was wollen wir vielleicht auch noch weiterentwickeln?

00:53:02: Je mehr und je intensiver junge Menschen mitbekommen, was sie können.

00:53:07: Und auch wissen lernen wie Sie das rausfinden können.

00:53:10: Das ist ja auch eine Fähigkeit sich selbst zu reflektieren und auch mal nachzudenken was man gut kann oder nicht dass du mehr während die in der Lage sein, dann in dem Moment die symbiose Menschmaschine gestalten zu können.

00:53:24: Das finde ich eine wunderbare Möglichkeit, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben sich selbst besser kennenzulernen.

00:53:33: Aber sie müssen erst mal wissen was kann ich eigentlich sagen?

00:53:35: Was macht mir selber Spaß?

00:53:36: vielleicht ein bisschen blödes spielen.

00:53:38: Ich habe früher nie gerne gekocht.

00:53:40: Ich fand es furchtbar.

00:53:41: Ich bin lieber mit meinem Papa mit den Wald wie meine Mutter beim Kochen zu helfen.

00:53:44: also das war nicht ganz ganz furchter.

00:53:46: und dann kam ich zum Studium.

00:53:48: Da gibt es da keinen Bock.

00:53:52: Und ganz, ganz lange gab's bei mir jeden Tag Spiegelei, Tomaten, Salat und Brot.

00:53:57: Aber irgendwann kommt doch der Tag, da hat man auch kein Bock mehr drauf!

00:54:02: Und dann habe ich irgendwann angefangen zu kochen und hab dann tatsächlich festgestellt, Lernen durch Schmerz, dass sich das eigentlich sogar Spaß macht.

00:54:10: Und zwischenzeitlich liebe ich das, baue mein eigenes Gemüse ins Reiter an Die Leute oder die jungen Leute oder so müssen dann teilweise eben auch zum Glück gezwungen werden.

00:54:24: Die müssen probieren dürfen, um überhaupt feststellen zu können finde ich das gut.

00:54:30: Weil wenn mir dann, wenn schon immer vorgegeben wird was gut und nicht gut ist heißt es noch lang nicht dass das für den Mensch gut oder Nicht Gut ist.

00:54:36: Und nur so können Sie denn auch entscheiden möchte ich das?

00:54:39: Oder nicht.

00:54:40: Ich glaube wenn sie's möchten Wenn Sie an den Punkt kommen Dann sehe ich die Zusammenarbeit mit KI Robotik und so weiter überhaupt gar nicht problematisch weil Es ist ja jetzt auch schon so.

00:54:49: ich liebe meinen Job von Management aber früher gab's Byboards und keine Ahnung Was alles und heute habe ich halt mein PC dazu.

00:54:57: Der PC hat Er hat ja mich nicht ersetzt, sondern er hat ja erst mal nur die Materialien dahinter da ersetzt.

00:55:03: Und so wird es ja auch zumindest mal vorerst mit KI und der Vortie laufen.

00:55:07: ohne den Mensch, der mitdenkt, wird das gar nicht funktionieren.

00:55:11: Nicht zu hundert Prozent alleine.

00:55:12: Ich brauche immer irgendjemand noch dazu.

00:55:16: Wobei sich das in der Zeit denke ich auch irgendwann mal reduzieren würde.

00:55:21: in dem Sinne?

00:55:22: Weil ich habe momentan oft eine Diskussion des KI an Tool ist Und für mich ist ein Tool ein Hammer oder einen Schraubenzieher.

00:55:34: Das heißt also, die versetzen eine oder verstärken eine Kompetenz, die ich habe.

00:55:38: Ich kann auch mit der Faust was einhemmern aber das dauert länger und tut weh.

00:55:43: Deswegen hab' ich den Hammer.

00:55:45: Die KI hat aber – und mit Robotik dann wenn wir die zwei zusammen tun – die haben ja eigentlich alle Kompetenzen, die wir auch haben.

00:55:54: Und je mehr und mehr sie denken und ihr Autonoma die werden, wie.

00:55:58: ich habe vor kurzem einen Roboter gesehen der seinen eigenen Akku ausgetauscht hat.

00:56:03: Das heißt also da kommen wir irgendwann mal wahrscheinlich auf an einem Punkt wo sehr viel unserer Fähigkeit übernommen werden kann.

00:56:14: deswegen ist es für mich so wichtig dass wir uns rechtzeitig überlegen was wollen wir denn behalten?

00:56:19: Aber jetzt zum Beispiel ist so eine Firma wie wir in der Größe, die hatte vor fünfzig Jahren noch einen, der nichts anderes gemacht hat.

00:56:26: Wie ablegen und archivieren?

00:56:29: Brauche ich eben nicht mehr!

00:56:30: Und so sehe ich es da auch.

00:56:32: Also letzten Endes finde ich dann irgendwann... Ich habe gesagt, ich will skalieren über Automatisierung und Robotik und so weiter.

00:56:39: Irgendwann Ich brauch dann halt, okay jetzt habe ich genügend Arbeit um eigentlich einen zweiten Fräser einzustellen.

00:56:45: Den brauche ich da nicht sondern mein Einungsfräser der macht es dann halt nahezu zusammen mit den Robotern mit keine Ahnung was das dann eben gibt soll.

00:56:54: ich skalieren mich nach oben aber irgendwie muss dem das sagen.

00:56:56: und Was Standard und was Serie betrifft?

00:57:00: Das sind wir schon an dem Punkt.

00:57:02: Aber was KI bis jetzt so Nichts schafft ist Neues schaffen also auch nicht abzuwägen Das haben wir in der Konstruktion schon öfters beschroren, abzuwägen.

00:57:11: Wo sind tatsächlich Gefahren?

00:57:13: Also letzten Endes hatten wir schon mehrfach den Fall, dass die KI gesagt hat okay das passt so und der Konstrukteur gesagt hat halt Stopp mal!

00:57:20: So können wir es nicht machen weil der Abstand von denen keine Ahnung.

00:57:24: Blechen da einfach zu groß steigt man die Hand rein.

00:57:29: Das sind dann schon Dinge, wo die Menschen noch mit überlegen müssen.

00:57:32: Wenn ich das Teil natürlich schon fünfhunderttausendmal produziert habe, das macht die KI-Probleme, dass sie sagt, wo kann ich besser produzieren?

00:57:39: Aber nehmen wir mal verschiedene Häuser, verschiedene Zimmermänner, verschiedene Dächer, verschiedene Metallbauteile.

00:57:46: Da sieht sich die Sache schon nochmal anders aus.

00:57:49: oder vielleicht muss ich manchmal auch berücksichtigen, okay, ich hab vielleicht der KI einen Punkt vergessen zu sagen.

00:57:54: Geht eigentlich Berücksichtigte als irgendjemand muss dahinter noch mitdenken.

00:57:58: Ich denke, das wird in der Tat noch eine Weile so bleiben.

00:58:02: Aber das heißt dann in dem Moment, dass bestimmte Fähigkeiten sich mehr herausarbeiten müssen?

00:58:09: Das ist ja in dem moment die Erfahrung,

00:58:11: d.h.,

00:58:11: wir müssen auch sicherstellen, dass wir die Erfahrungen übergeben wenn jetzt die ganzen Boomer in Rente gehen und sie dann in der Lage sind dem Roboter zu sagen, nee, der Spalt darf nicht so groß sein, weil ... Und es sind natürlich immer mehr wie sagen wir mal weisende und anweisende Tätigkeiten, was ja jetzt nicht unbedingt auf jeden Menschen zutrifft.

00:58:36: Das heißt wir werden schon eine interessante Entwicklung haben in welche Richtung wir unsere Tätigkeit als Menschen sich entwickeln sehen wir als Menschheit eigentlich können und tun wollen.

00:58:49: Also da müssen wir glaube ich ganz massiv auch politisch vielleicht drüber nachdenken, wie man das Ganze gestalten kann.

00:58:57: Sind Sie nicht sogar auch politischer Tief selber?

00:59:00: Doch!

00:59:02: Also ich bin nicht Serb in der Politik, das nicht.

00:59:05: Aber es gibt einige Dinge, die ich festgestellt habe, die mir einfach nicht gefallen

00:59:09: und irgendwann

00:59:09: hab' ich beschlossen

00:59:11: immer

00:59:11: nur abstimmen und mitreden funktioniert mich entweder ich gestahlte Server mitten sonst kann ich auch nichts dazu sagen.

00:59:19: Super!

00:59:19: Brauchen wir mehr von.

00:59:23: Aber genau diese Einstellung zu sagen... Ich mache mir genau Gedanken darüber wie's sein sollte und welche Möglichkeit ich habe, da Einfluss zu nehmen.

00:59:34: Die müssen wir halt zum einen uns an die mehr erinnern und zum anderen auch mehr beibringen damit die nächsten Generationen auch die Möglichkeit haben sich das zu überlegen und sich dann entsprechend einzubringen.

00:59:47: Ich brauche aber auch eine positive Einstellung dazu.

00:59:50: Es wird sehr viel über die Politik geschimpft, wir sehen es ja auch mit der AfD wie das Ganze wieder nach rechts ein bisschen abwandert.

00:59:57: Wir haben es in Österreich gesehen und in Italien gibt es schon mehrere Beispiele dazu Politik oder zumindest gewisse Sachen dahinter teilt aufgeregt.

01:00:07: So und letztlich habe ich mich damit beschäftigt, in welche Bereiche krätschen wir eigentlich die Politik rein?

01:00:12: Und dann im Zuge wo ich mich informiert hab kam ja aber halt auch wie viel man mit politischem Engagement

01:00:19: aber

01:00:19: auch Positives erreichen kann.

01:00:21: so und das war letztendlich für Schlüsselerkenntnis, warum ich mich da drin engagieren muss.

01:00:28: Weil es nicht nur darum geht Dinge weiter zu fördern die ich mischt finde Sondern es müssen auch die laut werden.

01:00:36: Also nicht nur Minderheiten, sondern es müssen auf die lautwerden und das vertreten was alles gut läuft.

01:00:42: Und wir haben sehr viele Dinge, die gut laufen aber da steht halt keiner hin.

01:00:47: und doch das waren wir so weil das läuft gut, sondern wir reden ja wie vorhin schon gesagt ständig über das was nicht gut läuft und wir sind soweit dass nicht mehr immer die Gesamtgesellschaft berücksichtigt wird, sondern immer noch Minderhalten.

01:01:01: Das macht es für mich aber auch in die Zukunft denken aus.

01:01:03: Wenn ich mich immer nur noch damit beschäftige, was alles nicht läuft dann befinde ich mich im eine Abwärtsspirale.

01:01:09: Es geht immer in eine falsche Richtung ob es politisch nach rechts ist, ob es in meinem Unternehmen rückwärt ist oder schulisch die schlechten Noten sind oder ob ich mich auf das konzentriere und was mir Spaß macht, was sich gut kann und was auch positiv ist, was mir ein positives Mindset gibt weil da bin ich darin auch automatisch gut So meine.

01:01:33: Absolut!

01:01:34: Da kann man die Kinder schon stark unterstützen, das ist keiner hier zu Hause.

01:01:38: Also es kann man ja auch selber probieren.

01:01:40: wir haben es wirklich bei uns im Betrieb eingeführt und bei uns muss zwischenzeitlich jeder morgens sagen auf was er sich tagsüber freut und abends muss er sagen, dass er sich hart anarbe darf oder sagen was heute schön war.

01:01:54: Und wenn ich es mal vergesst, dann erinnert mich zwischenzeitig meine Tochter dran.

01:01:59: Das lässt einen auch besser schlafen.

01:02:01: Es macht nicht depressiv, sich beim Einschaft darüber Gedanken zu machen was mischt sondern es ist schön zu wissen dass an jedem Tag auch etwas Schönes passiert ist.

01:02:10: Also das hat ja auch positive Folgeffekte

01:02:14: Auf jeden Fall.

01:02:15: Und abgesehen von der biologischen Wirkung, dass die positiven Glückshormone auch dazu führen, dass man weiter positiv in die Welt guckt ist das einfach ein Bewusstsein zu machen von all den Möglichkeiten und all den Optionen, die sie einem so bieten.

01:02:33: Das finde ich eine sehr zukunftsabsichernde Vorgehensweise.

01:02:42: Haben Sie denn jetzt schon so ein paar Ideen, muss ich sagen?

01:02:44: Das was ich jetzt in den auf die Wege bringe oder einleite.

01:02:49: Das wird mein Unternehmen in den nächsten zehn, zwanzig Jahren sehr gut aufstellen?

01:03:02: Ich glaube tatsächlich das Offenstein für alles.

01:03:05: also ich bin definitiv nicht dafür dass wir jeden ins Land lassen und ganz viel Geld geben wie wir lustig sind.

01:03:13: Aber ich bin offen für kulturelle Freiheit, für Religionsfreiheit und so weiter.

01:03:19: Genauso.

01:03:19: Ich bin der Meinung dass gewisse Technologien eingeschränkt werden müssen weil sie sonst definitiv in die falsche Hände geraten könnten.

01:03:27: aber ich bin definitiv dafür das man offen sein muss für neue Technologen auch wenn wir es vielleicht andersweilig einsetzen.

01:03:35: Ich glaube offen zu sein für alles und sich nicht darauf festhalten was bisher immer war also auf das Thema sich weiterentwickeln dürfen, sich auf Dinge freuen.

01:03:48: Das ist ja schon auch bei uns ein bisschen verpölen.

01:03:50: Man kann es doch nicht immer freuen.

01:03:51: Warum sollte man sie immer freuen können?

01:03:53: Ich verstehe die... Also ich muss ehrlich sagen, ich versteh's nicht.

01:03:55: Ich habe mich hier meistens freuen.

01:03:57: Ich freue mich darauf dass ich dar und zum Gespräch tatsächlich unsere neue unsere neue Kraft begrüßen darf und ein Geschenk überbringen darf.

01:04:05: Also, ich weiß gar nicht... Ich finde ganz viel in meinem Leben auf was ich mich freuen kann und das vermittelte schon an meinen Mitarbeitern.

01:04:12: Es gibt ganz, ganz viel, über was du dich auch bei mir im Betrieb freuen kannst.

01:04:16: Man kann sich über gewisse Dinge ärgern, aber man kann sich ja auch über viel freuen!

01:04:21: Und ich glaube schon dass es uns für die Zukunft gut tut.

01:04:25: Das besicht meines Mindset vielleicht tatsächlich geändert hat.

01:04:27: Brauche ich noch ein paar Jahre?

01:04:28: Aber...

01:04:32: Aber

01:04:33: ich würde mir schon wünschen, dass im Großen und Ganzen die Leute wieder gern zur Arbeit gehen.

01:04:36: Wir reden da ja immer wir müssen zu Arbeit gehen!

01:04:39: Ich habe mir irgendwann angewöhnt zu sagen nein ich muss nicht zur Arbeit gehe nicht weil im Urlaub und ich darf am Montag wieder ins Büro.

01:04:45: Ich darf mich wieder mit den Menschen umgeben, mit denen ich falsch bekomme.

01:04:49: Ich durfte wieder mit dem Leuten diskutieren, mit dem ich nachher aber auch ein Konsens finde und wieder eine Lösung habe.

01:04:56: Und Arbeit wird immer als Moose betrachtet und da hoffe ich, dass sich das zum Beispiel anders bei uns anders entwickelt.

01:05:03: Dass die Leute dazu hinkriegen nicht, dass sie sich freuen, dass ja Montag wieder kommen dürfen.

01:05:08: Das will ich jetzt nicht sagen aber das ist auch kein Ohne und am Montag muss es sich wieder werden.

01:05:15: Das ist doch ein schönes Schlusswort.

01:05:19: Ich denke, wenn wir alle so denken dass wir uns gegenseitig dabei unterstützen die Tätigkeiten, die wir am Tag machen gerne zu machen und darin auch eine positive Zukunft zu sehen werden wir alle eine positive zukunft gestalten.

01:05:39: Herzlichen Dank dafür!

01:05:40: Es war ein spannendes Gespräch, wir haben wieder sehr viel abgegrast.

01:05:45: Ich bedanke mich sehr herzlich wünsche viel Spaß mit der neuen Mitarbeiterin und freue mich auf unser nächstes Gespräch.

01:05:52: Herzlichen

01:05:55: dank!

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